Kinderversorgungen

Hilfsmittel für Kinder

Unsere Hilfsmittel für Kinder

Orthopädische Einlagen

Genauso wie für unsere großen Kunden bieten wir auch den Kleinen eine umfangreiche Einlagenversorgung. Dabei ist vor allem die optimale Passform der Einlagen eine besondere Herausforderung. Um dauerhaft Fehlstellungen oder Fehlhaltungen zu korrigieren, ist es daher wichtig, eine wachstumsbegleitende Versorgung zu gewährleisten.

Spielerisch gesund wachsen

Gesunde Fußentwicklung
von Anfang an

Gesunde Entwicklung fördern

Durch die Verwendung orthopädischer Kindereinlagen wird die natürliche Ausrichtung und Entwicklung der Fußstruktur unterstützt, was langfristig zu einer gesunden Haltung und Gangart beiträgt.

Schutz vor Fehlstellungen

Kindereinlagen können frühzeitig dabei helfen, mögliche Fehlstellungen wie Plattfüße oder Spreizfüße zu korrigieren oder zu verhindern, was das Risiko von späteren orthopädischen Problemen reduziert.

Komfort und Aktivität

Die Einlagen bieten nicht nur die nötige Unterstützung, sondern auch den Komfort, den Kinder für ihre täglichen Aktivitäten benötigen, sei es beim Spielen, Sporttreiben oder Herumtoben.

Zeitiges Handeln für NACHHALTIGE Korrekturen

Beratung und Analyse für eine gesunde Entwicklung von Kinderfüßen

Bei Fußproblemen oder Fußfehlstellungen bei Kindern muss sofort gehandelt werden, denn in der Wachstumsphase können Fußkorrekturen wesentliche einfacher umgesetzt werden als beim ausgewachsenen Fuß. Daher sollten Sie sich frühzeitig um die Fußgesundheit Ihres Kindes kümmern. Nach einem ausgiebigen Beratungsgespräch und persönlicher Analyse der Beschwerden besprechen unsere Experten weitere Maßnahmen und die notwendigen Schritte mit Ihnen.

Nehmen Sie Kontakt auf

Wir beraten Sie gerne!

Busta Gesunde Schuhe ist für Sie da!

Telefon: 0821 791422
Telefax: 0821 721955
E-Mail: info@schuh-busta.de

Sie möchten noch mehr zur Kinderversorgung wissen?

Häufig gestellte Fragen zur Kinderversorgung

Sensomotorische Einlagen, auch propriozeptive Einlagen genannt, sind dynamische Orthesen. Sie enthalten spezielle Polster oder Elemente, die gezielte Druckreize auf die Fußsohle ausüben. Diese Reize aktivieren Nerven und Muskeln, um den Fuß in eine korrekte Haltung zu steuern und die ganze Beinachse positiv zu beeinflussen.

Typische Symptome beim kindlichen Knick-Senkfuß sind eine nach innen knickende Ferse und ein abgesunkenes Fußlängsgewölbe. Dies kann zu schneller Ermüdung beim Laufen, Schmerzen im Fuß, aber auch zu Folgebeschwerden in Knie, Hüfte oder Rücken aufgrund der veränderten Körperstatik führen.

Sensomotorische Einlagen sind für Kinder besonders sinnvoll, da sie aktivierend statt passiv stützend wirken. Sie nutzen die Wachstumsphase, um die Fuß- und Beinmuskulatur gezielt zu trainieren und Fehlstellungen nicht nur zu korrigieren, sondern auch langfristig zu stabilisieren. Dies unterstützt eine gesunde, wachstumsbegleitende Entwicklung der Füße und Haltung.

Ein leichter Knick-Senkfuß ist bei Kleinkindern in den ersten 3 bis 4 Lebensjahren normal (physiologisch), da die Fußmuskulatur und Bänder noch nicht vollständig entwickelt sind. Erst wenn die Fehlstellung über das 6. bis 8. Lebensjahr hinaus stark ausgeprägt ist, oder wenn Beschwerden auftreten, sollte eine aktive Behandlung erfolgen.

Sensomotorische Einlagen sind Maßanfertigungen, die in der Regel teurer sind als Standard-Einlagen. Die Kosten liegen meist zwischen 200 und 300 Euro pro Paar. Inwieweit eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse in Ihrem Fall möglich ist, lässt sich am besten in einem Beratungsgespräch mit uns klären.

Die Einlagen sollten nach einer kurzen Eingewöhnungsphase (ca. 2-3 Wochen) täglich in allen geeigneten Schuhen getragen werden. Bei Kindern ist die Tragedauer oft längerfristig angelegt (wachstumsbegleitend), um eine nachhaltige Korrektur während der Entwicklung zu gewährleisten.

Die häufigste Ursache ist eine Muskelschwäche und Bänderschwäche, oft verbunden mit einer Bindegewebsschwäche oder Übergewicht. Die Fußmuskulatur kann das Gewölbe noch nicht ausreichend stabilisieren. Oft liegt auch eine genetische Veranlagung vor, die zu einer verzögerten Entwicklung der Fußstatik führt.

Die Einlagen müssen von einem Arzt verordnet werden. In der Kinderorthopädie ist das in erster Linie der Orthopäde oder der Kinderarzt. Bei der Verordnung muss die medizinische Notwendigkeit für das aktive, sensomotorische Konzept begründet werden.

Bei frühzeitiger Diagnose sollte umgehend gehandelt werden. Die Behandlung umfasst meist eine Kombination aus gezielter Fußgymnastik (Barfußlaufen, spezielle Übungen) und der Versorgung mit individuellen, aktiven Einlagen (sensomotorische Einlagen), um die Fußmuskulatur zu trainieren und Fehlstellungen zu korrigieren.

Kinder benötigen Schuhe, die über ein herausnehmbares Fußbett verfügen, um die Einlagen optimal einzulegen. Wichtig sind außerdem eine feste Fersenkappe für Stabilität sowie eine flexible, aber nicht zu weiche Sohle, um die Funktion der aktiven Einlage zu unterstützen.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen in der Regel die Kosten für zwei Paar orthopädische Einlagen pro Kalenderjahr. Bei Kindern können aufgrund des schnellen Wachstums in medizinisch begründeten Fällen auch mehr als zwei Paar pro Jahr notwendig und erstattungsfähig sein.

Eine Operation ist bei Kindern nur sehr selten notwendig und kommt in der Regel nur bei fixierten (starren) Fehlstellungen in Betracht, die trotz intensiver konservativer Therapie Schmerzen verursachen und nicht korrigiert werden können. Funktionelle Knick-Senkfüße werden fast immer erfolgreich konservativ behandelt.